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Tattooentfernung München Platz für eine neue Entscheidung

Ihre Vorteile

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Wenn ein Tattoo nicht mehr zu Ihnen passt

Manche Tattoos erzählen eine Geschichte, die man weiterhin gern trägt. Andere erinnern an eine Lebensphase, mit der man längst abgeschlossen hat. Vielleicht möchten Sie Ihr Motiv vollständig entfernen lassen. Vielleicht soll es nur so weit verblassen, dass ein neues Tattoo darüber entstehen kann. Entscheidend ist zunächst, was Ihre Haut und die verwendeten Farben zulassen.

Für die Tattooentfernung in München nutzen unsere Hautärztinnen im Schlosspalais den StarWalker® MaQX von Fotona, einen leistungsstarken Nanosekundenlaser. Vor der Behandlung prüfen wir Ihr Tattoo, den Hauttyp und mögliche Besonderheiten. Wir erklären Ihnen, welche Ergebnisse realistisch sind – und wo die Grenzen des Lasers liegen. Vereinbaren Sie dafür gerne einen Beratungstermin.

Behandlungsdauer

abhängig von der Tattoogröße

Sitzungen

meist 6–10

Schmerzen

spürbar, ähnlich dem Tattoostechen

Abstand

6–8 Wochen

Der Ablauf Ihrer Tattooentfernung in München

Beratung & Hautcheck

Wir prüfen Farben, Größe, Hauttyp und mögliche Narben. Auch auffällige Muttermale unter dem Tattoo, Medikamente und Ihr Ziel – Entfernung oder Cover-up – werden besprochen.

Vorbereitung & Planung

Ihre Ärztin wählt Wellenlänge und Einstellungen passend zu den Farben. Gegebenenfalls führen wir zu Beginn eine Probelaserung in einem kleinen Areal durch.

Laserbehandlung

Mit Augenschutz und Kühlung wird das Tattoo Punkt für Punkt behandelt. Die Haut färbt sich dabei kurz weiß. Das ist ein gutes Zeichen: Der Laser hat die Pigmente erreicht. Wie deutlich das Motiv verblasst, zeigt sich erst im weiteren Verlauf.

Nachsorge & Folgesitzung

Bis zur Abheilung sollte die Stelle vor Reibung, Schwimmbad, Sauna und Sonne geschützt werden. Bis zur nächsten Sitzung vergehen sechs bis acht Wochen, in denen Ihr Körper die Pigmente abbaut.

Die Wirkweise der Tattooentfernung mit dem Laser

Tattoofarbe sitzt in der mittleren Hautschicht, der Dermis, in Partikeln, die für die körpereigene Abwehr schlicht zu groß sind. Der Laser ändert genau das. Seine Pulse dauern nur wenige milliardstel Sekunden und werden von den Farbpigmenten aufgenommen, kaum aber vom umliegenden Gewebe. Sie nehmen die Energie so schlagartig auf, dass eine winzige Druckwelle entsteht, die sie in kleinere Bruchstücke zerspringen lässt. Fachleute sprechen vom photoakustischen Effekt. Diese kleineren Bruchstücke kann das Immunsystem nun aufnehmen und über die Lymphbahnen abtransportieren. Daher sind ausreichende Behandlungspausen so wichtig.

Der StarWalker® MaQX von Fotona

In unserer Praxis im Schlosspalais kommt der StarWalker® MaQX zum Einsatz, ein gütegeschalteter (Q-Switched) Nd:YAG-Laser. Er arbeitet mit sehr kurzen, energiereichen Pulsen im Nanosekundenbereich und mit zwei Hauptwellenlängen: 1064 Nanometer für dunkle Farben wie Schwarz und Dunkelblau, 532 Nanometer für Rot- und Orangetöne. Der Hersteller bietet zudem weitere Wellenlängen über optionale Handstücke für Grün/Blau im 585-/650-Nanometer-Bereich.

Welche Tattoos lassen sich entfernen?

Die Farben reagieren unterschiedlich auf Laserlicht. Für die Planung gilt daher:

Schwarz und Dunkelblau

Häufig gut behandelbar, insbesondere mit 1064 nm.

Rot und Orange

Können auf 532 nm ansprechen; der Erfolg hängt vom jeweiligen Pigment ab.

Grün, Türkis und Gelb

Oft schwieriger und möglicherweise nicht mit allen verfügbaren Wellenlängen behandelbar.

Weiß, Hauttöne und Permanent Make-up

Einige Pigmente können schwieriger zu entfernen sein, da sie weniger Zielchromophore enthalten.

Dicht gestochene oder mehrfach überarbeitete Tattoos

Häufig mehr Behandlungen nötig.

Ziel Cover-up

Hier kann bereits eine Teilaufhellung ausreichen.

Auch Alter des Tattos, Körperstelle, Pigmentmenge und vorhandene Narben beeinflussen den Verlauf. Nicht jedes Tattoo lässt sich vollständig entfernen.

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

Oft sind etwa 6 bis 10 Sitzungen notwendig. Das ist ein Orientierungswert, kein Versprechen. Zwischen den Terminen liegen dabei häufig 6 bis 8 Wochen, manchmal sind längere Pausen sinnvoll. Beim Erstgespräch schätzen wir den Aufwand ein und passen die Planung an die tatsächliche Aufhellung an.

Kontraindikationen

In den folgenden Situationen verzichten wir auf eine Behandlung, verschieben sie oder wägen besonders sorgfältig ab:

Nebenwirkungen

Normale Reaktionen:

Seltene Reaktionen:

Kontaktieren Sie unsere Praxis, wenn...

Tattooentfernung im Vergleich: Laser, Operation oder Creme?

Für die Entfernung eines Tattoos gibt es mehrere Wege, aber nicht alle sind gleich sicher:
Methode
Prinzip
Einsatz
Nanosekundenlaser (z. B. StarWalker® MaQX)
kurze Lichtpulse zerlegen die Pigmente, der Körper baut sie ab
Standardverfahren, besonders wirksam bei Schwarz, Dunkelblau und Rot
Pikosekundenlaser
noch kürzere Pulse zerlegen die Pigmente feiner
Studienlage zur Wirksamkeit uneinheitlich, teils weniger Schmerzen
Operative Entfernung
das Tattoo wird herausgeschnitten und die Wunde vernäht
vor allem bei kleinen Tattoos, hinterlässt immer eine Narbe
Cremes, Säuren, Kochsalzmethoden
Farbe soll chemisch oder mechanisch aus der Haut gelöst werden
nicht zu empfehlen: hohes Risiko für Entzündungen und Narben
Cover-up
ein neues Tattoo überdeckt das alte
Alternative ohne Entfernung, oft nach vorherigem Aufhellen per Laser

Tattooentfernung im Schlosspalais: ärztlich und realistisch geplant

Bei der Tattooentfernung zählt nicht nur die Technik. Wichtig sind die Beurteilung der Haut, eine passende Behandlungseinstellung und die Bereitschaft, Grenzen offen anzusprechen. Nach der NiSV ist die Entfernung von Tätowierungen per Laser entsprechend fortgebildeten Ärztinnen und Ärzten vorbehalten. Genau diesen medizinischen Blick bringen wir in unsere Beratung in München-Nymphenburg ein. Möchten Sie wissen, was mit Ihrem Tattoo möglich ist? Dann vereinbaren Sie einen Termin. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen ein neues Kapitel aufzuschlagen, auf Wunsch auch ein ganz leeres.

Häufige Fragen zur Tattooentfernung

Tut die Tattooentfernung weh?

Die Laserimpulse fühlen sich an wie kleine, schnelle Stiche. Manche vergleichen sie mit dem Schnalzen eines Gummibands, andere mit dem Stechen des Tattoos, nur etwas schwächer. Mit Kühlung empfinden die meisten die Behandlung als gut erträglich, zumal sie bei kleineren Tattoos nur wenige Minuten dauert.
Grundsätzlich ja, wenn sich das Areal zuverlässig vor Sonne schützen lässt. Frische Bräune erhöht das Risiko für Hautreaktionen und Pigmentveränderungen. Besonders an unbedeckten Körperstellen kann es sinnvoll sein, die Behandlung auf eine sonnenärmere Zeit zu verschieben.
Bei vielen schwarzen und dunkelblauen Tattoos ist das gut möglich. Bei bunten Motiven, sehr dicht gestochenen Arbeiten oder bestimmten Farben bleibt manchmal ein blasser Schatten.
Bei fachgerechter Behandlung und guter Nachsorge ist das selten. Wichtig sind ausreichende Abstände zwischen den Sitzungen, kein Aufkratzen von Krusten und konsequenter Sonnenschutz. War das Tattoo selbst schon vernarbt, kann diese Narbe nach der Entfernung sichtbar werden.
Grundsätzlich ja. Allerdings nimmt auch das körpereigene Hautpigment Melanin Laserenergie auf, und das Risiko für hellere oder dunklere Flecken steigt. Bei dunkleren Hauttypen wählen wir Wellenlänge und Energie deshalb besonders vorsichtig und planen eher mehr Sitzungen mit schonenderen Einstellungen. Das gilt auch für frisch gebräunte Haut, die wir erst nach dem Verblassen der Bräune behandeln.

Quellenangaben

Paasch, U. et al. (2022). S2k-Leitlinie Lasertherapie der Haut (AWMF-Registernr. 013-095). Deutsche Dermatologische Gesellschaft. https://register.awmf.org/assets/guidelines/013-095l_S2k_Lasertherapie-der-Haut_2022-03.pdf

Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen (NiSV), § 5 Fachkunde. https://www.gesetze-im-internet.de/nisv/__5.html

Bundesamt für Strahlenschutz (2026). Entfernung von Tattoos. https://www.bfs.de/EN/topics/opt/application-medicine-wellness/tattoo/tattoo_node.html

Schreiver, I., Hutzler, C., Laux, P., Berlien, H. & Luch, A. (2015). Formation of highly toxic hydrogen cyanide upon ruby laser irradiation of the tattoo pigment phthalocyanine blue. Scientific Reports, 5(1), 12915. https://www.nature.com/articles/srep12915

Bundesinstitut für Risikobewertung (2025). Fragen und Antworten zu Tätowiermitteln. https://www.bfr.bund.de/fragen-und-antworten/thema/fragen-und-antworten-zu-taetowiermitteln/

Bäumler, W., Breu, C., Philipp, B., Haslböck, B., Berneburg, M. & Weiß, K. (2021b). The efficacy and the adverse reactions of laser‐assisted tattoo removal – a prospective split study using nanosecond and picosecond lasers. Journal Of The European Academy Of Dermatology And Venereology, 36(2), 305–312. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jdv.17674

Gurnani, P., Williams, N., Al-Hetheli, G., Chukwuma, O., Roth, R., Fajardo, F. & Nouri, K. (2020). Comparing the efficacy and safety of laser treatments in tattoo removal: A systematic review. Journal Of The American Academy Of Dermatology, 87(1), 103–109. https://www.jaad.org/article/S0190-9622(20)32349-5/abstract

The Kirby-Desai Scale: A Proposed Scale to Assess Tattoo-removal Treatments. (2018). JCAD – The Journal Of Clinical And Aesthetic Dermatology. https://jcadonline.com/the-kirby-desai-scale-a-proposed-scale-to-assess-tattoo-removal-treatments/

Anderson, R. R. (1993). Cosmetic tattoo ink darkening. A complication of Q-switched and pulsed-laser treatment. Archives Of Dermatology, 129(8), 1010–1014. https://jamanetwork.com/journals/jamadermatology/article-abstract/555141

Schönheitstrend: Tattoos und Körperhaarentfernungen werden bei den Deutschen immer beliebter. (o. D.-b). https://idw-online.de/de/news681547

Behandelnde Ärzte

Dr. Tatiana von Bayern Dermatologie in München-Nymphenburg
Dr. Tatiana von Bayern
Medizinische Leitung, Fachärztin für Dermatologie
Schwerpunkte
Laser- & Radiofrequenztherapie
Operative Dermatologie
Ästhetik
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Veränderung beginnt mit einem aufmerksamen Blick – was bleibt, ist Harmonie.
Dr. Tatiana von Bayern

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